Anwendung

Für den Alltag gemacht

Unsere natürliche Sondennahrung ist gebrauchsfertig und für die gastrale Bolusgabe über eine PEG-Sonde, Button oder NGS vorgesehen. Die Verabreichung ist mit einer Ernährungsspritze, aber auch mit einer Ernährungspumpe möglich. Zudem kann Natyr auch oral eingenommen werden.

Anwendung mit Ernährungsspritze

Für die Anwendung benötigen Sie lediglich unsere Sondennahrung, eine Ernährungsspritze ENFit, idealerweise mit O-Ring, und einen passenden Bolusadapter (Beispiele: EasyBag Bolus adapter ENFit oder Flocare Bolus adapter cross spike). 
Wir empfehlen, die Mahlzeiten bei Raumtemperatur oder leicht erwärmt zu verabreichen. Hierfür den Beutel vorab ein paar Minuten im Wasserbad erwärmen.

Aufziehen

Beutel gut schütteln, Deckel abschrauben und die überschüssige Luft herausdrücken. Bolusadapter aufschrauben und leicht auf den Beutel drücken, bis der ganze Adapter mit Sondennahrung gefüllt ist. ENFit-Spritze anschliessen, Beutel flach hinlegen und die Sondennahrung mit der Spritze aufziehen.

Verabreichen

Die Sondennahrung langsam und gleichmässig verabreichen. Den Vorgang wiederholen, bis die gewünschte Menge verabreicht ist. Anschliessend die Sonde gut mit Wasser spülen. 

PEG/Button

Bei Verwendung einer PEG-Sonde empfehlen wir eine Grösse von mindestens CH/Fr 14, bei einen Button mindestens CH/Fr 12. Verwenden Sie bei einem Button eine Verlängerung mit geradem Adapter oder eine Bolus-Verlängerung

Nasogastrale Sonde (NGS)

Für die Verabreichung über eine Nasogastrale Sonde empfehlen wir eine Grösse von mindestens CH/Fr 10, idealerweise CH/Fr 12 oder grösser. Je kürzer die Sonde in cm, desto leichter lässt sich die Sondennahrung verabreichen.

Getestet wurden Sonden mit CH/Fr 10 und 12 bei einer Länge von 80cm sowie CH/Fr 8 bei Längen von 60cm und 90cm.

Anwendung mit Ernährungspumpe

Für die Anwendung mit einer Ernährungspumpe empfehlen wir die Verwendung eines mobilen Überleitsystems. Der Natyr-Beutel kann direkt an das Überleitsystem angeschlossen und mit einem Flaschenaufhängebeutel befestigt werden. Bei zusätzlicher Verdünnung kann die Sondennahrung für die Verabreichung in einen geeigneten Ernährungsbehälter umgefüllt werden. Beispiele sind: Flocare container, Schoppenflaschen oder Leerbeutel wie Flexibaggle oder Hydrobag.

Wir haben unsere Produkte mit verschiedenen Pumpen getestet und teilen hier gerne unsere Erfahrungen:

Compat Ella

Alle Natyr Sorten können unverdünnt bei Laufraten von 50–600 ml/h verabreicht werden.

Flocare Infinitiy III

Müesli kann unverdünnt bei Laufraten von 50–600 ml/h verabreicht werden. Kartoffel Poulet Pfanne und Pasta-Bowl können unverdünnt mit bis zu 200 ml/h verabreicht werden. Bei höheren Laufraten empfehlen wir, die Sondennahrung zusätzlich zu verdünnen, da es sonst zu Fehlermeldungen kommen kann.
Info: Mit einer zweiten Pumpe desselben Modells konnten alle Sorten unverdünnt bei 400ml/h verabreicht werden.

Amika

Unverdünnt funktioniert die Verabreichung aller Sorten bei Laufraten von 50–200 ml/h am besten. Bei höheren Laufraten empfehlen wir, die Sondennahrung zusätzlich zu verdünnen, da es sonst zu Fehlermeldungen kommen kann.

In der Praxis zeigt sich, dass es bei Pumpen, auch desselben Modells, Unterschiede geben kann. Die angegebenen Werte beruhen auf unseren Erfahrungen und dienen lediglich als Orientierung.


Weitere Infos rund um die Anwendung, Verabreichung und praktische Tipps finden Sie in unseren FAQ.

natyr
Privacy Overview

This website uses cookies so that we can provide you with the best user experience possible. Cookie information is stored in your browser and performs functions such as recognising you when you return to our website and helping our team to understand which sections of the website you find most interesting and useful.